Ich bin im feinen Netzt des Nebels gefangen,

Was sich kalt über die Welt legt.

Die Bäume verlieren ihr Gesicht im strömenden Regen,

Vom Himmel fallende Glassplitter,

die wie Tränen der Zerstörung die Erde bedecken.

 

Der tobende Wind reißt alles fort.

„Bitte nimm mich mit!“, piepst es aus des Waldes trüber Finsternis.
„Komm mit mir, mein Vögelchen, hinaus aus deiner schwarzen Finsternis!“

Der sanfte Wind trägt es fort.
Der Himmel schreit und zuckt im glänzenden Licht:
„Flieg mit ihm, mein Vögelchen, hinaus in mein weißes Licht!“

Das Leben entsteht in der Finsternis,
Der Tod kommt im Licht.

Ein trauriges Lächeln umspielt meine Lippen.
Wirre Welt, quälende, kaputte Welt.
Krachend fällt der blutige Vorhang.
„Wo bin ich?“

 

 

Translation:

 

I am trapped in the Mist’s thick net

Which is lying cold on the ground.

The trees lose their face in the pouring rain,

Falling pieces of splintered glass,

Which cover the earth like tears of destruction.

 

The raging wind tears everything apart.

“Please take me with you!”, it’s chirping from the wood’s dim darkness.

“Come with me, my little bird, away from your black darkness!”

 

The gentle wind carries it away.

The sky is screaming and twitches in glistening light:

“Fly with him, my little bird, away in my white light!”

 

Life emerges in darkness,

Death comes in the light.

 

A sad smile plays around my lips.

Confusing world, torturing, broken world.

Cracking falls the bloody curtain.

Where am I?”